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Apple tauft die St. Jakobshalle um

//   25 September 2012  /  Apple  /  0 Kommentare  /  4458 Aufrufe  //

Apple tauft die St. Jakobshalle um

Apple hat geschafft, was Lokalpolitiker bisher vergebens versuchen: Der Computergigant hat Roger Federer ein Denkmal errichtet – allerdings unbeabsichtigt.

Apple und Federer sind ja so etwas wie die Klassenbesten ihrer Branche – sie passen zusammen. Noch haben wir Roger Federer allerdings nicht in einem iPhone-Werbespot oder dergleichen gesehen. Aber vielleicht läuft da ja was: Seit vergangener Woche macht Apple dem Baselbieter Tennisgott nämlich digital den Hof: Der Computergigant hat in seinem neu lancierten Kartendienst der St. Jakobshalle den Zweitnamen «Roger-Federer-Arena» verliehen, wie uns Leser Sven Rennhard verrät. Gibt es also Neuigkeiten, die uns noch nicht mitgeteilt wurden?

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Die Grünliberalen Politiker Hans Furer und Martina Bernasconi düften jedenfalls ihre helle Freude haben: Schliesslich machen sich die beiden im Parlament für diese Namensänderung stark. Furer hat ein entsprechendes Postulat am 6. September im Landrat eingereicht, Bernasconis Anzug soll am 17. Oktober im Grossen Rat behandelt werden.

Apple erntet Spott und Hohn

Das dürfte auch nötig sein, wenn die St. Jakobshalle dereinst tatsächlich den Namen von Roger Federer tragen soll. Denn bei Apples Umbenennung der Halle handelt es sich um einen der zahlreichen Fehler des neuen Kartendienstes «Apple Maps», das seit der Lancierung des neuen iPhone-Betriebssystems iOS 6 den Dienst «Google Maps» ersetzt und für Spott, Hohn und Verärgerung sorgt. Nicht gegenüber Federer, sondern gegen Apple, versteht sich. Wer für die verfrühte Umbenennung der St. Jakobshalle verantwortlich ist, konnte Apple auf Anfrage nicht sagen.

Klar ist aber, dass Apples Kartendienst noch einiges an Boden gut machen muss, wenn man mit der Konkurrenz mithalten will. Der Federer-Fehler ist nämlich nicht der einzige Apple-Lapsus in der Region Basel: So soll der «Bundesbahnhof» gemäss «Apple Maps» beispielsweise mitten auf dem Dorenbachviadukt liegen; und den EuroAirport sucht man vergeblich – das Gelände mit den markanten Landepisten heisst hier schlicht Saint-Louis. Und wenn die Villen am Münsterhügel tatsächlich so schief wären, wie es die Nahaufnahme suggeriert, müssten die Bewohner aufpassen, dass sie nicht mitsamt ihren Immobilien in den Rhein rutschen (siehe Bildstrecke). Hoffen wir, dass sich zumindest diese Apple-Vision nicht bewahrheitet. Die Idee mit der Roger-Federer-Halle aber ist nicht schlecht.

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Kommentare

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