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Google arbeitet an 3-D-Karten-App fürs iPhone

//   26 September 2012  /  Apple  /  0 Kommentare  /  3793 Aufrufe  //

Google arbeitet an 3-D-Karten-App fürs iPhone

Trotz heftiger Kritik setzt Apple unbeirrt auf den eigenen Kartendienst. Google bremst das nicht: Der Konzern tüftelt offenbar bereits an einer neuen 3-D-Karten-App. Bis Ende des Jahres soll sie fertig sein.

Wer bei der Suche nach einem bestimmten Ort auf den neuen Kartendienst von Apple setzt, muss damit rechnen, irgendwo im Nirgendwo zu landen. Die Kritik von Kunden auf den eigens vom Technologiekonzern kreierten Dienst ist verheerend: Ungenaue Adressenangaben, falsch markierte Sehenswürdigkeiten und viele weitere Fehler verärgern die iPhone-Gemeinschaft .

Trotz den negativen Reaktionen seitens der Kunden beharrt Apple auf seiner Eigenleistung und erklärt, dass das Produkt sich mit der Zeit stark verbessern werde.

Karten-App von Google bis Ende Jahr

Mit dem Entscheid, einen eigenen Landkartendienst anzubieten, hat Apple dem langjährigen Partner Google einen kräftigen Seitenhieb verpasst. Dieser lieferte früher das Kartentool. Doch laut einem Bericht der «New York Times» lässt sich der Suchmaschinendienst davon nicht beirren.

Hinter verschlossenen Türen arbeite Google bereits an einer Karten-Applikation für Apple-Produkte, erklären in den Entwicklungsprozess involvierte Quellen gegenüber der Zeitung. Bis Ende Jahr könnte das Projekt fertig sein. Bereits im Juni schrieb Google-Manager Brian McClendon im Firmenblog, dass sein Unternehmen enorm viel investiere in «Karten, die buchstäblich die ganze Welt abbilden, die immer präziser werden und dabei einfach zu nutzen sind.»

Vertrag lief eigentlich weiter

Als Grund, weshalb der Entwicklungsprozess so lange dauert, verwiesen die Quellen auf den Vertrag zwischen den beiden Unternehmen: Google war sehr überrascht, als Apple den eigenen Service ankündigte. Der Suchmaschinenonzern hatte eigentlich mit einer längerfristigen Zusammenarbeit gerechnet. Erst im Juni habe Google durch die öffentliche Ankündigung von den Plänen von Apple erfahren. Aus diesem Grund sei die Beziehung zwischen den beiden Unternehmen zurzeit verstimmt.

Im «Wall Street Journal» fand Google-Verwaltungsratspräsident Eric Schmidt klare Worte: «Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, wenn Apple unsere Karten behalten hätte.» Trotzdem schloss er nicht aus, dass die beiden Konzerne künftig wieder in diesem Bereich zusammenarbeiten würden. Die Unternehmen würden täglich in Kontakt stehen, erklärte Schmidt und bezeichnete Apple als «riesigen Partner bei der Internetsuche».

Karten-Service in 3-D

Mit diesem Hintergrund ist bei Google nun der Ehrgeiz gross, mit einem neuen App-Service für iPhone und iPad aufzutrumpfen. Mit Google Earth bietet Google bereits einen 3-D-Karten-Dienst an, jedoch getrennt von Google Maps. Die beiden Dienste zusammenzufügen, brauche seine Zeit.

Nexus 7 in Japan lanciert

Seit Dienstag zählt Google denn auch in Japan zu den offiziellen Konkurrenten für Apple. Denn der Technologiekonzern hat in Japan sein erstes Tablet in den Handel gebracht. Mit Nexus 7 will Google mehr Marktmacht in der Unterhaltungselektronik bekommen.

Damit steigt Google in einen Markt mit enormem Wachstumspotenzial ein. Weltweit sollen die Verkäufe von Tablets um 85 Prozent ansteigen. Lag der Absatz im letzten Jahr noch bei 68,4 Millionen Stück, soll er im aktuellen Jahr auf rund 126,6 Millionen Stück ansteigen. Zurzeit ist Apple mit seinem iPad mit einem Anteil von 60 Prozent Marktführer.

Die Chancen stehen besser als auch schon, dass Google den Markt aufmischt. Denn Nexus 7 kostet mit einem Preis von rund 197 Euro knapp halb so viel wie ein Apple- oder ein Sony-Produkt. Trotzdem positioniert sich Google nach wie vor nicht als Geräteproduzent. «Wir mischen im Hardwaregeschäft nicht gross mit», erklärt Schmidt im «Wall Street Journal». Dass das Nexus 7 verhältnismässig preiswert sei, bedeute nicht, dass Google das Gerät unter Kosten anbiete.

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Kommentare

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