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Der grösste Rotor der Welt

//   08 November 2012  /  Technik  /  0 Kommentare  /  4859 Aufrufe  //

Der grösste Rotor der Welt

Das Rotorblatt ist fast so lang wie die Spannweite eines Airbus 380. Und ist Teil einer Siemens-Anlage, die als grosser Fortschritt gilt.

Diese Hälfte eines gigantischen Rotorblattes gehört zum grössten Flügel einer Offshore-Windanlage, der je gebaut wurde. Er ist mit 75 Metern fast so lang wie die Spannweite eines Airbus-380-Flügels. Die Windturbine besteht aus drei solchen Rotorblättern. Im Juni waren sie noch in einer Halle im dänischen Aalborg gelagert. Nun werden sie im dänischen Osterild getestet und treiben dabei eine 6-Megawatt-Turbine an. Damit kann ein einziges «Windrad» laut dem Hersteller Siemens den Strom produzieren, der den Jahresbedarf von 6000 Haushalten deckt.

Bei solchen Dimensionen ist Ingenieurkunst gefragt. Wären die Rotorblätter laut Siemens nach herkömmlicher Technologie gebaut worden, würden sie 10 bis 20 Prozent mehr wiegen. Die Entwickler verwendeten jedoch leichte Glasfasern und konstruierten hälftig die Rotorblätter aus einem Guss ohne Leimfugen. Das macht sie trotz dem leichten Material stabil. Glasfasern sind verhältnismässig kostengünstig und robust genug, um den gigantischen Kräften des Windes zu widerstehen. Je leichter die Rotoren sind, desto weniger Material braucht es für die gesamte Anlage, vom Maschinenraum über den Turm bis hin zum Fundament. Das wirkt sich deutlich auf die Kosten aus.

Die Megawindanlage ist ein grosser Fortschritt. Die erste Siemens-Turbine hatte vor dreissig Jahren eine Leistung, die 200-mal geringer war.

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